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Bhastel
Die Weekly, oder: wie ich lernte ein echter Tank zu sein

Hmm hmm hmm…wenn man wie ich seit vielen Monden einen DD spielt (Eule) und durch die Randoms auf Gruppen wartet und sich diese Wartezeit teilweise auf bis zu eine dreiviertel Stunde ausdehnen kann, dann, ja dann, überlegt man sich eine andere Rolle. Geheilt hab ich mit meiner Eule als zweiten Skill in Baumform mal, aber ich fand es total blöde, weil man nur dem Tank hinterherrennt und sich einen Wolf klickt und tippt. Am Schluß ist man irgendwie durch aber mitgekriegt hat man nix. Da ist DD netter: man rennt auch hinterher, aber wenn man man brainafk ist, passiert nicht viel, ausser dass – so wie ich es gerne tue – meine Eule saumässig Aggro zieht, weil ich viel zu schnell draufBÄMBÄMME.

Also kam die Tankrolle daher. Die Levelzeiten meines DK von 70 auf 80 wurden dadurch merklich kürzer und die Entscheidung war klar: der soll Tank bleiben.

Nach dem Teildesaster in den Hallen der Reflexionen gestern, wollten Bulro, Liliaen, Cromartie und Airowdan also versuchen mit Randoms eine 10er Gruppe für Jaraxxus zusammenzustellen. Ich weiss übrigens immer noch nicht, wie ich einen Schlachtzug umstelle. Ich wusste das mal, aber irgendwie gelingt mir das nicht mehr. Und nun also als Lead in Dala ne Gruppe aufbauen. Im Handelschannel swappen die Anfragen und einmal “Tank und Heal suchen Leute für Weekly” zappen schon die Whispers rein. Ich als Noob erstmal nem anderen Lead zum Schlachtzugaufmachen gegeben und irgendwann waren 10 Leute voll.

In meiner Blödheit flatter ich tatsächlich erstmal nach Naxxramas (!) bevor ich merke, dass ich ja zum Turnier flattern hätte haben sollen. Soo doof kann man doch gar nicht sein. Aber ich war so gestresst mit diesen ganzen Randoms, von denen die wer weiss wie viel Erfahrung haben…

Naja, irgendwann also alle am Turnierplatz, rein in die Ini und dann erstmal ich “wer ist Tank?”

Holla die Waldfee: “was Du machst ne Gruppe auf und willst nicht tanken?”

“Naja, ich kann schon tanken, aber ich bin nicht gut und ich weiss hier auch nicht was ich tun soll!”

“Was, Du machst ne Gruppe auf als Tank und kennst die Inze nicht?”

Aber zum Glück gab es so Leute wie “Areokesis” also Tanks mit Herz, die mir whispernd die Bosse erklärten und die Gang schoss sich im Laufe der Inze eher auf den armen Bulro ein, den ich quasi zum Teil-heilen (er sollte “Reinigen”) zwangsvergewaltigt hatte. Er musste sich Nettigkeiten wie “nicht in den Flammen stehen bleiben” oder “Mach KR auf die Leiste”, oder “es soll ja Leute geben, die erst seit kurzen wissen, wo man seine Talente zurücksetzen kann” anhören.

Und er war berechtigt angepisst. Da muss man sich schon ein dickes Fell anschaffen. Mal sehen, aber ich glaube ich werd immer unverschämter und ein Spruch von der Gruppe “Du must tanken, wenn Du das hier nicht kennst, nur so lernst Du es!” haben mich dann überzeugt.

Ich durfte also Offtank sein und nach einem Intermezzo bei Jaraxxus, den ich zuerst als Maintank gehalten hatte, dann wieder die Mobs zusammenziehen und an den Maintank übergeben.

So, hier nun aber meine Sicht der Dinge, wie man die Inze bis Jaraxxus tanken muss:

1. Der erste Boss (so ein Zentaure): stackt einen Schaden auf den Tank, so dass ein zweiter Tank den Boss abspotten muss und zwar nach dem dritten Stack: zwei gerufenen “Spott endlich!” vom Maintank an mich, habe ich gerade noch so gecheckt und der Boss ging durch. Die DDs erhalten irgendwelche Viecher, die Schaden im Rücken machen und als Tank kann man diese nicht spotten, der Schaden muss also weggeheilt werden. Nicht mein Job, zum Glück.

2. Der zweite Boss (so ein Winterfelldings): stürzt sich auf verschiedene Leute, nicht das mir was besonderes aufgefallen wäre, aber es starben viele DDs (ich hörte meine Gildies im TS und war auf Mute, keine Ahnung warum, hatte ständig mit denen gesprochen und ehrlich gesagt nicht gemerkt, dass die mich gar nicht gehört hatten).

3. die Würmer: der Maintank lockt den linken Wurm, der OT den rechten solange bis die DDs den linken down haben. Der OT muss entsprechend geheilt werden. Danach alle auf den letzten Wurm. Eigentlich ganz einfach.

4. der vierte Boss Jaraxxus (war doch der vierte, oder?): der wird vom Maintank gehalten und die Mobs die spawnen werden vom OT gespottet und in range des MT gebracht. Etwaige Teufelsdingens müssen per Gedankenfrost oder so unterbrochen werden und falls man ein Debuff auf einem Spieler landet, rauslaufen, weil die am Ende explodieren, aber in Healrange bleiben. Dann gabs noch einen anderen Debuff, bei dem sollte man aber etwas näher ran gehen. Insgesamt starben wieder einige, es gab auch zwei Wipes aber am Ende hatten wir Jaraxxus.

Die Idee einiger zu Anfang, die Ini bis zum Ende durchzumachen, wurde durch den Leave von etwa 90% der Leute nach dem Weeklyboss fallen gelassen.

Und der nette Tank und auch ein paar andere, die mich per Whisper aufgeklärt haben und mich nicht entmutigt hatten, sind auf der Flist und ich fühlte mich sehr gut, als ich zum ersten Mal ein “echter Tank” in einem Raid gewesen bin.

 
Hallen der Reflektionen und Ramonas Abschied

Ja, neulich, nachdem ich nun mit meinem Tank DK öfters unterwegs bin und die Instant Invites natürlich auch etwas “mutig” machen, hatten sich ein paar von uns zusammengefunden, auch im TS, um die daily hero anzugehen. Ich kann mir zwar denken, warum auf meine Frage “will einer mit mir als Tank in Rnd hero?” oft einfach gar keiner antwortet und ich mir die schwitzenden Gesichter hinter ihren Bildschirmen vorstelle und die Erleichterung, wenn ich dann schreibe “Ok, dann geh ich eben alleine!”, aber ich versuche ja besser zu werden.

Und ich glaube: als DD lernst Du nix. Da muss man sich als Tank oder Heiler durchschlagen um zu kapieren was da eigentlich zu tun ist. Und nun zum Thema: gestern: Donnerstag; ich hatte etwas Zeit (freu) und ein paar Gildenkollegen, Hans, Caro und Ramona und ein netter Jägertaure machten sich auf den Weg: in die Hallen der Reflexionen. Die Flucht vor dem Lichkönig!

Ich denk mir, “pah! easy, hab ich doch erst letzte Woche gemacht. Immer einfach druff, das passt schon!” und sag noch großmäulig im TS, “jooh, wir bleiben im Mittelflur und ich zieh die alle her!”, Caro meinte “ähh….” und bedächtiges Schweigen zog sich bis zum ersten Wipe. Hm…was war denn da jetzt anders als sonst? Der Jäger fing an Vorschläge zu machen, Ramona auch und also fingen wir in der linken Ecke an. Und Mann, o Mann, die Mobs kommen zackig hintereinander und als Tank hab ich TinyPlates laufen, das mir die Aggroanzeige der Mobs anzeigt. Ich mach Tod und Verfall – zusch der Boden wird rot, und wenn die Mobs kommen, knall ich Tab, den ersten Mob an und zische diese Frostfähigkeit (frag mich nicht) dann laufen so 3-5 Mobs in meine Fläche und alle sind schön bei mir mit ihrem Aggro. Dann kommen noch 2 bis drei neue und die sind alle grüne. Und jetzt beginnt der Tanknoob verzweifelt die ganzen Kerle an sich zu binden. Da gibts nen Spotbefehl, leider mit CD, dann kann man noch mal irgendwo Bedrohung aufbauen, aber insgesamt zappe ich mich recht  unkoordiniert durch die Mobs um die einzelnen zu ziehen. Ramona und Caro meinen “der Schurke, der macht am meisten Schaden, dann der Priester”, ok, wieder was gelernt. Nach zwei weiteren Wipes (der Jäger ist immer noch sehr freundlich – ganz zu schweigen von meinen Gildenmitleidern – schaffen wir es: zuerst der Schurke und irgendwie klappts. Ich weiss jetzt nicht, ob wir den ersten Boss tatsächlich ohne Wipe überstanden haben, könnte sein das ich das verdrängt habe. Aber der Typ im Gang war nach den beiden Bossen ein Kinderspiel.

Und dann die Flucht. Die war kein Kinderspiel. Ich fasse mal zusammen: Tinyplates zeigt auch Aggro bei den Dicken Stinkern an, selbst wenn die Schnurstracks auf den heilenden Hans zumarschiert sind. Man sollte die also weiter im Auge behalten und hoffen, dass er doch noch umdreht und den Tank mit seinem grünen Glibberzeugs besabbert. Auch hier warn es sicher 4 Wipes. Es war zehn Minuten vor der angesagten Weekly (Jaraxxus, aber das ist eine andere Geschichte) und ich sagte “last try”. Und diesmal, ja, diesmal packten wir es, die Dicken Kerle alle rechtzeitig zu binden, die Hexer ohne Aggro durch die DDs mit ausreichend Heilung plattzumachen und dann auch endlich an der letzten Blockade weiterzukommen.

Ich bedanke mich nochmal herzlich bei Euch allen. Das erinnerte mich sehr an Ulduar und ich meine fast, ich glaub ich bin einfach ein lernresistent schlechter Wow-Spieler.

Ich war natürlich etwas schockiert als Ramona später sagte “ihre Mains wären bei Abyss und sie verliesse nun Ad Astra” und ich hoffe herzlich, das lag nicht an meinen Tankfähigkeiten, aber ich wünsche Dir, Ramona trotzdem alles Gute. Deinen Atruis werde ich sicher des öfteren sehen.

 
The Story of Joe – part 10 – das Zwie(tri)gespräch

Auf dem weiteren Weg in die Tiefen der alten Stadt konnten die Umgebenden das Zwiegespräch des verdrehten Todesritters wahrnehmen und das eine oder andere Kopfschütteln ergab sich bei den folgenden Worten:

„Hat es Macht?

Jimmie…hör mal auf damit!

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

Jimmie….also…Du immer mit…

ACHTUNG!

Aua! Jimmie, der ist soo laut

woher…ach was…

Rrruhhee!

Jimmie, wir sollten aufpassen, die Leute hier

DAS IST MIR EGAL!

Sauhaufen!

wir wollen es bekehren…

Jimmie!

…mit dem Schwert!

Jimmie, aber wenn es Macht hat?

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

ANTRETEN!

jetzt sag Du doch auch mal was

Reihe aufmachen, los los!

hat es Macht?

Sicherlich! Jimmie, die Krankheit…

Soll das eine ordentliche Meldung sein, Rekrut?

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

Jimmie…was meint Charlie mit Meldung machen?

Sauladen!

GLEITEN EINS, GLEITEN ZWEI…

Aaarrghhh

…los los…links..links..links zwoo drei vier

Oje…

AUFPASSEN!

Wie was?

Woher sollen wir das denn…

RRuuuuhheee!

So langsam werd ich ganz kirre im Kopp

so hat es Macht?

Macht, MACHT? Oben sticht unten, Rekrut!

Jaja, Charlie…jaja…

ICH WILL NIX MEHR HÖREN, GEZÜCHT!

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

versteh kein Wort

wer spricht da? Tritt hervor aus dem Dunkel!

Was raucht und hat Fell?

SCHNAUZE DA!

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

ein Kaminchen *lacht*

jetzt reichts langsam

Nein, nein, nein

doch, doch, doch

Du kannst doch nicht einfach…

hat es Macht?

Wie bitte?

woher sollen wir das denn wissen verdammt?

ANTRETEN! Meldung machen, Rekrut! Los los…

Jimmie, mach mal Meldung…

nur wenn es Macht hat

ICH GEB DIR GLEICH MAL MACHT DU KAPUZE!

Jimmie, der schreit immer soo

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

WOHER WOHER WOHER?

gnarl gna gna gna

*hustet* he ho hi

Ruuuhhhee!

Jaja, dreimal Ja heisst leck mich am …

JA WERD ICH GLEICH GANZ VERRÜCKT?

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

Mir reichts auch bald

mir auch

Was, wie wo?

Antreten!

Mir deucht, es sollt zum Morden gehn!

Ja das wär schön…

JA DAS WÄR SCHÖÖN!

Ein Lied!

Jimmie, kein Lied…

DOCH EIN LIED, DAS MOOORDEN..

…ist des Ritters Lust…

Jimmie, der Text ist doch falsch

DAS MOOO…OOOO..OORDENN!

jaja, wer jemals wollt ein Mörder sein,

der jemals trat das arrmee Schawein..

was was?

das Moooo oooo oordennn!

Jetzt aber mal Ruhe hier

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

Da kenn ich noch einen…

Oje..bitte nicht

doch doch

RRUHE!

Jetzt aber…

Nein, nein, nein

Ach Du immer mit…

deinem was?..

WER SPRICHT DA?

woher sollen wir das denn wissen, verdammt?

ACHTUNG! *salutiert*“

und weiter und immer weiter…sprachen die inneren Stimmen laut mir sich selbst. Und der Drang der Verlassenen, diesen da schnell zum Schweigen oder zur Heilung zu bringen wuchs immer weiter.

 
The Story of Joe – part 9 – Im Kampf

Der Zwerg hieb mit seiner Axt auf Joes gehobenes Schwert ein. Krachend knallten die stählernen Klingen aufeinander und Funken stoben in die Luft. Wütend schreiend zog der kurze Allianzler sein Mordwerkzeug zurück und Joes Schlund entging ein tiefes Gurgeln. Die grausamen Augenhöhlen des Todesritters fixierten den Zwerg und Joes zerstörtes Hirn vernahm ein weites Sichtfeld, seine tödlichen Sinne umfassten selbst den rückwärtigen Bereich und nun begann ein Tanz. Der Tanz eines Wesens, was in sich seine unklaren Teile nahm und zusammenführte, eines Puzzles gleich. Alle Teile seines Selbst ergänzten sich, alle Verwirrung und Unsicherheit, die zuvor den Beobachter diesen Todesritter zu einem Kranken wähnten, war verschwunden.

Dieses Wesen war nun in seinem Selbst!

Mit einem kurzen abknickenden Bein sackte Joe herab, senkte seinen faulenden stinkenden Leib angestrafft nach Links, schwang das Schwert ablenkend gleichzeitig zur rechten Seite.

Der Zwerg, dessen wiederholter Schwung der eignen Axt den vormals dort gewesenen Joe nun verfehlte knirschte nur kurz mit seinen Zähnen, als schon im nächsten Augenblick, als erneutes Ausholen wär nötig gewesen, der Zwerg in sich furchtbare Krämpfe spürte. Schwach fühlte er sich unverhohlen und mit einem schnellen Schwall erbrach er seinen Mageninhalt schwappend über seinen Wams. Ein Schwindel verwirrte seinen Geist und all Bewegung schien in Zeitlupe verlangsamt.

Vor seinen Augen sah der überraschte Zwerg nun den aufgerichtet Todesritter, lächelnd, wie der dort seine Runenklinge hob und voller Selbstbefriedigung ein vulgären Ton ausstiess und zeitgleich die Klinge zwischen Schulter und Ohr den Kopf des Zwerges von dessen Leibe hieb.

Noch während die gerad noch lebend Augen des Zwerges im letzten Lebensblick sich seines Todes wurn` bewusst und sich noch wundern, dass Arm und Hand und Axt desselben dem Hirne abgetrennt nun keine Order folgen würd, umfing die ewge Dunkelheit den Toten.

Der laufend Kampf der Angreifenden gegen die Bürger Lordaerons hielt an und während Joe sich grausam schweigend wieder dort hinein begab, fiel des einen oder allenthalben sowohl Zwerg als auch Verlassener.

Der Untoten schlaue Fähigkeit, mit Giften und verdorbnen Zaubern der Lebend Angreifer entgegen sich zu stellen, half sehr dabei, den Angriff bald, zu ihren Gunsten zu beenden.

Bei jedem Hieb und jedem Schlag, bei jedem Zwerg dort droben, des Kopf, Gedärm od´ Knochenwerk, von seiner Kling zerstoben, fühlt Joe sich innerlich erblüht, ja gar erhoben.

So ist das Werk des dunklen Tod, den Todesritter treiben, bei jedem Werk, das er vollbracht, sein rottend Körper ganz erbracht zu zeitenlosem Toben. Das sei sein Ziel bis Ewigkeit, des Tötens angetrieben, nur dann und nur dann wenn es wirkt, wird Joes Zerrissnheit `trieben.

 
The Story of Joe, Part 8 – Angriff der Allianz

Jimmie, die verstehen uns nicht!“ klang die metallern Stimm nun sanfter um sofort wieder laut und schrill im Ton des Schleifers „was ist denn das hier für ein Sauhaufen! Los, los, Reihe aufmachen, Rekruten!“ zu verlautbaren.

Die verbliebenen Untoten blickten weiterhin verwirrt und einer derer, der wohl augenscheinlich auch ein Anführer war, trat vorsichtig hervor um die unklare Gestalt zu befragen.

„Es scheint, Ihr habt eine Krankheit!“, sprach er.

„Woher sollen wir das denn wissen, verdammt?!“ rief Jimmies stimme weinerlich und wütend, wobei sofort eine ruhige Antwort von den selben faulen Lippen kam „Jimmie, der will uns sicher helfen!“, und kurzerhand der Todesritter mit sich selber in ein Zwiegespräch verfiel:

„Woher sollen…Nein, nein…ACHTUNG! was? Der ist soo laut? Kann es uns helfen? Jimmie, die Leute hier, die werden sicher denken…ach was? woher …jaja….wie bitte?…Ach Du immer mit Deinem….RRuuuhhhee!“

„Ja, der ist ziemlich krank!“ stellten nun auch die andern Umherstehenden fest, „dem kann doch sicherlich geholfen werden!“

„Am besten ihr folgt uns nach Unterstadt!“, schlug der Beginnende vor. „Unterstadt? Hat es Macht?“ fragte Joe erneut und mit einem „Unterstadt ist der Rest des ehemaligen Lordaeron, weisst Du das nicht?“ bekam er auch sogleich die Antwort.

Und so ging Joe mit einigen der Verlassenen von Brill nach Unterstadt. Der Weg dorthin dauerte ein Weilchen und ständig Zwiesprach Joes verunsicherte den einen oder anderen Verlassenen, dessen Weg sie kreuzten. Am Tor der ehemals stolzen großen Stadt angekommen vernahm die Gruppe Rufe weiterer Genossen. „Zwerge! Ein Angriff auf die Zugänge der Stadt! Verteidigt Sylvanas!“ riefen diese, was Joes eigentümlich „woher sollen wir das denn wissen, verdammt?“ hervorbrachte.

Schnell kam die Attacke aus einem Hinterhalt, noch während sich die Gruppe bereit zu machen ward, strömten die ersten Angreifer von mehreren Seiten auf die Hauptpforte ein und innerhalb der Mauern vernahm man bereits Geschrei und Klingenschlagen.

„Aachtung!“ rief Joe mit militärisch Stimm und schnell befahl er den Begleitern sich aufzuteilen und in kleinen Einzelgruppen den Angreifern die Stirn zu bieten. „Für Sylvanas!“ schrien einige und Joe fragte erneut, doch diesmal ausgleichend bemüht „Jimmie, dieser Sylvanas scheint Macht zu haben!“ wobei er selbst sich Antwort gab „Dann werden wir es nicht bekehren müssen mit dem Schwert!“ doch nun begann der kurze Kampf der marodierend Allianz.

 
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